Bei kühlen 2 Grad und Nebel haben sich am Sonntagmorgen zehn wetterresistente Wanderer und ein Hund zur Frühlingswanderung in Gutenberg in Richtung Donntal aufgemacht. Der Weg führte zunächst flach entlang des Donntalbachs im oberen Lenninger Tal, bevor der Anstieg Richtung Burgruine Sperberseck steiler wurde. Da unsere Stecke durch den Bannwald führte, wurde es teilweise sehr sportlich, es lagen etliche umgestürzte Bäume auf dem Weg. Weiter oben wurde der Nebel dichter, daher haben wir auf den Blick auf die Mauerreste der Burgruine verzichtet und sind direkt zum Burgbrunnen weitergewandert. Weiter ging es auf bequemen Wegen. Über eine verschneite Wiese und Waldwege erreichten wir den Römersteinturm bei Sonne und blauem Himmel.
Nach unserer Rast mit Vesper in der Schutzhütte bestiegen wir den Turm und wurden mit einem unerwarteten Weitblick, der leider nicht bis in die Alpen reichte, belohnt.
Auch beim Abstieg, der an den Fuchslöchern vorbei wieder ins Donntal führte, waren Wanderstöcke hilfreich. Der tauende Schnee machte den Weg teilweise rutschig. Der Weg durch den verwunschenen, der Natur überlassen Wald an einer der Lauterquellen entlang, hat uns dafür mehr als entschädigt. Unten angekommen machten wir noch einen Schwenk zu den Sinterterrassen am Donntalbach. Den letzten Schwenk machten wir in die Krone in Ochsenwang, wo wir im Warmen das leckere Essen in vollen Zügen genossen haben.
Fazit: Es war eine Frühlingswanderung mit ungewöhnlich hoher Schneedecke auf der Albhochfläche (Schneeschuhe wären angebracht gewesen), den unterschiedlichsten Wetterbedingungen und spannenden Pfaden auf die Alb!
Vielen Dank an Renate Schumacher, die auch bei suboptimalen Voraussetzungen mit uns diese Wanderung durchgeführt hat!

