Elf Wandersleut auf dem 3-Mühlen-Weg

Zu elft wanderten wir am vergangenen Sonntag auf dem 3-Mühlen-Weg, der eingebettet im Herzen des Schurwaldes, an der Grenze zwischen den Landkreisen Göppingen und Rems-Murr liegt. Bei der Zachersmühle bestand die Möglichkeit, spontan an einem Tanzkurs teilzunehmen, wir marschierten aber weiter und konnten an verschiedenen Lehrtafeln Wissenswertes über Weihnachtsbäume erfahren. Bei der Mittelmühle gab es Hecken zu bewundern, die akribisch in Form von Raupen gestutzt worden waren. Im Herrenbach Stausee war das Baden leider verboten, aber das wäre bei einer aktuellen Wassertiefe von 0 cm auch mehr als schwierig gewesen. In Oberwälden gerieten wir, ohne es zu wissen, in ein Dorffest, aber da uns Wanderführer Frieder kurz vorher mit Ritter Sport Produkten gefüttert hatte, legten wir auf der Kirbe keinen Stopp ein. Nach den letzten 2 km in der prallen Sonne waren wir zurück bei unseren Autos, die wir am Friedhof Rechberghausen geparkt hatten. Da wir uns alle bester Gesundheit erfreuten, konnten wir direkt zur Schlusseinkehr in den Barfüßer Göppingen durchstarten, den wir – trotz Bedenken Einzelner – mit unseren Wanderschuhen betreten durften. Rechtzeitig vor dem einsetzenden abendlichen Regen waren wir wohlbehalten in Bissingen zurück.

Vielen Dank an Frieder für die Wanderung und den unterhaltsamen Sonntag!

Am Albtrauf über Bad Ditzenbach

Bei hohen Temperaturen führte uns die Albtrauf-Tour von der Schonterhöhe zum Oberbergfels, zum Eckfels, zur Besichtigung der Buschelkapelle, weiter nach Berneck. Die Tour hat uns schöne Ausblicke nach Bad Ditzenbach, zur Hiltenburg, nach Deggingen mit Ave Maria und ins Filstal geboten.

Müde kehrten wir in Bad Ditzenbach im Café ein.

Herzlichen Dank an Kornelia und Doris für diese abwechslungsreiche Wanderung!

Bestes Ausflugswetter für die RollaTour im August

Fragende Gesichter bei der Ankündigung im Bus „wir fahren heute zum Münster auf der Alb“. So wirklich bekannt ist diese Kirche wohl nicht bei den TeilnehmerInnen. Nach dem Hinweis „wir fahren nach Böhringen und dort werden wir von drei Menschen mit dem schönen Namen Müller erwartet“, sorgte dann aber für viel Vorfreude. Die Anfahrt zur St. Gallus Kirche erfolgte problemlos bis direkt vor die Kirchentür – die Rollatoren durften im Bus bleiben. Irgendwie schien der Kirchturm bekannt, auch er ein neugotisches Werk wie der Turm der Bissinger Marienkirche – allerdings 1 m höher, erfuhren wir im Laufe der nächsten Stunde. Im Inneren zeigte sich ein erstaunlicher Kirchenraum mit einer außergewöhnlichen Höhe und Größe für eine Dorfkirche. „Alle 800 erwachsenen Bewohner des damaligen Dorfes mussten beim sonntäglichen Gottesdienst einen Platz finden“, so der stellvertretende Mesner Gottfried Müller. Auf die Anwesenheit aller musste der „Kirchendusler“ achten und gegebenenfalls ein Fehlen bei der Obrigkeit anzeigen (er musste übrigens auch eingeschlafene Kirchenbesucher aufwecken). Die ursprüngliche Orgel stammte von dem in Bissingen gebürtigen Ludwig Goll, der in Kirchheim eine Orgelbauwerkstatt betrieb.

Passend zum Chorwand-Sgraffito von Professor Rudolf Yelin d. J. aus dem Jahr 1951 las Ulrich Müller die Geschichte von den klugen und den törichten Jungfrauen vor – auf schwäbisch. Darüber hinaus erzählte er Vieles über die im Kreuzgewölbe des Chorraumes aus dem 15. Jh. Abgebildeten: Maria mit dem Jesuskind auf der Mondsichel, Sebastian mit vielen Pfeilen, Gallus mit dem Bären, Bartholomäus mit dem Messer, Andreas mit dem Andreaskreuz ……. Pfarrer Müller war kaum zu bremsen, so viel konnte er über die Böhringer Kirche erzählen. Er lud uns ein, mal wieder zu kommen, um Weiteres zu erfahren. Ganz offensichtlich sind Gabi und Ulrich Müller in ihrem neuen Heimatort „angekommen“ und fühlen sich als Böhringer.

Mit dem Bus fuhren wir dann zum Albstadion, wo wir mit (Eis-) Kaffee und Kuchen köstlich bewirtet wurden. Viel zu schnell ist der Nachmittag vergangen. Trotz bestem Spaziergangwetter haben wir es dazu nicht mehr geschafft und so nutzten Einige den Heimweg von der Haltestelle am See in Bissingen noch dafür.

Gemeinsame Wanderung mit Bürgermeister Jens Fritz zum Hülehock 

Neun tapfere Wandersleut begleiteten unseren Bürgermeister Jens Fritz zum Hülehock nach Ochsenwang. Wie immer beim Anstieg auf die Alb wurde mehr oder weniger geschwitzt. Auch der Gesprächsstoff war unterschiedlichster Natur, so dass jede/jeder auf seine Kosten kam. Obwohl das „Leistungsspektrum“ der TeilnehmerInnen von gemütlich bis sportlich war, liefen alle gemeinsam auf dem Hülehock in Ochsenwang ein. Das leckere Essen und das süffige Bier rundeten die unterhaltsame Wanderung ab.

Eine Aktion mit Wiederholungspotenzial!

Vielen Dank an Bürgermeister Jens Fritz und alle Mitwanderer.

Hättet ihr´s gewusst?

 

  • Dass ein vom Winde verwehter Brautschleier und ein verlorener Ehering der Grundstock für die Johanniskirche in Schwäbisch Gmünd und das Stift Klosterneuburg bei Wien waren?
  • Dass das Einhorn seit 750 Jahren das Stadtwappen prägt?
  • Dass der erste Ministerpräsident des Landes Württemberg-Baden, Reinhold Maier, in Schwäbisch Gmünd wohnte?
  • Dass es auch in Gmünd einen schiefen Turm gibt?
  • Dass der Unimog und der Schleuderaschenbecher in Schwäbisch Gmünd entwickelt wurde?
  • Dass es ein internationales Schattenmuseum in der Stadt gibt?
  • Dass Wolfgang Schuster Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd war?
  • Dass die Gmünder Hymne „Grüß de Gott, Alois“ heißt?
  • Dass es jährlich Jahrgangsfeste der „Nullen“ gibt?
  • Dass auch „wiaschtglaibige“ in Schwäbisch Gmünd herzlich willkommen sind?

Dies ist nur ein Bruchteil der Geschichten, welche uns die beiden „Vollblutgmünderinnen“ bei der 1 ½ stündigen Stadtführung erzählten. Unter schattenspendenden Bäumen im Biergarten genossen wir das leckere Essen und die netten Gespräche. Der Besuch des Kloster Lorchs rundete das kulturelle Programm ab. Das Staufer-Rundbild des Malers Hans Kloss, das den Aufstieg und Fall der Staufer in den Jahren 1102 bis 1268 erzählt, war mit Abstand das Highlight im Kloster Lorch. Zum Abschluss des außergewöhnlich interessanten Ausfluges machte die Gruppe noch einen Einkehrschwung im Golfplatzrestaurant Albatros zu Kaffee, Kuchen oder Eiscafé.

Fazit: Schwäbisch Gmünd ist immer eine Reise wert!

Wandertraining mit Sonnenfinsternis

Beim Wandertraining am 12. August war die Strecke und das Ziel schnell gefunden. Die partielle Sonnenfinsternis wollte man sich nicht entgehen lassen, das Hörnle war unser Ziel.

Bestückt mit Brillen, Sekt und Knabbereien genossen wir das Spektakel, nicht nur am Himmel!

Schee war´s!

Rückblick Zwergenwanderung

Am Sonntag haben wir uns bei bestem Wetter – sonnig, nicht zu heiß und einer schönen „Alb-Brise“ – auf die Suche nach dem Zwergenreich gemacht. Ob groß oder klein, alle marschierten motiviert und gut gelaunt los. Zuerst ging es durch das schöne Schopflocher Moor, wo der Steg im Nu überschritten wurde. Schon bald erreichten wir eine wundervolle sommerliche Magerwiese, wo es blühte und die Schmetterlinge flatterten. Auch alte, hohe Bäume standen dort. Hier würden sich die Zwerge doch bestimmt wohlfühlen! Also bauten wir ihnen um die knorrigen Wurzeln kleine Häuschen, Wege, Türchen, weiche Bettchen und Gärtchen – mit allem, was wir so in der Natur fanden: Tannenzapfen, Zweige, Steine, Nadeln, Rinde, Wolle (ja tatsächlich!) ,…. Es entstanden richtige Kunstwerke! Und siehe da, hier mochten doch auch die Zwerge in ihr Reich einziehen, sodass jeder kleine Wichtel ein Zuhause fand. Nach einem ausgedehnten Picknick machten wir uns dann auf den Heimweg. Wir danken Familie Müller für die Organisation und Vorbereitung dieses zauberhaften Ausflugs!

Wanderbericht: Rund um den Galgenberg bei Bad Urach – teils „hochgehflogen“, teils „tief in der Schlucht“

Am Sonntag, 26. Juli, bei optimalem Wanderwetter – angenehm warm, aber stets von einer leicht kühlenden Brise begleitet – startete unsere 10-köpfige Gruppe pünktlich um 09:30 Uhr am Parkplatz Maisental in Bad Urach.

Da die Route fast ausschließlich durch den schattigen Wald führte und wir insgesamt nur etwa zwei Kilometer auf freier Fläche zurücklegten, war die Temperatur durchgehend perfekt. Unser erstes Ziel war der Gütersteiner Wasserfall. Als „kleiner Bruder“ des bekannten Uracher Wasserfalls bot er uns ein idyllisches Naturerlebnis abseits der großen Touristenströme.

Wir folgten teilweise dem Premiumweg „hochgehflogen“, wählten aber immer wieder schmalere, weniger bekannte Pfade. Oben am Segelfluggelände am Roßfeld auf rund 820 Metern Höhe wurden wir mit fantastischen Panorama-Ausblicken über die Schwäbische Alb belohnt und konnten direkt am Flugfeld ein paar Segelflugzeuge bei ihren Starts beobachten.

Nach einer verdienten Mittagspause steuerten wir das absolute Highlight der Tour an: die Dettinger Höllenlöcher. Dieses Naturphänomen hielt, was es versprach, und begeisterte die gesamte Gruppe. Über eine Leiter stiegen wir in die tiefen Felsschluchten hinab. Unten empfing uns eine spürbar kühlere, erfrischende Luft. Der Blick von ganz unten an den massiven Felswänden empor war zutiefst beeindruckend und sorgte bei allen Teilnehmern für echtes Staunen.

Nach knapp 16 Kilometern und 450 Höhenmetern kehrten wir alle mit großartigen Eindrücken zum Ausgangspunkt zurück.

Ein großes Dankeschön an alle 10 Teilnehmer für die tolle Stimmung und das harmonische Miteinander auf dieser rundum gelungenen Tour!

Vielen Dank an Andrée, die diese Tour bestens vorbereitet und durchgeführt hat. Bereits heute freut sie sich schon auf die nächste Tour mit euch am 9. August. Ziel ist die Spielburg, Hohenstaufen und der Rechberg.

Yoga in der Natur – Sommer – Rückblick

Bei sehr sommerlichen Temperaturen starteten letzten Donnerstag sowohl vertraute wie auch neue Gesichter mit der Yogamatte „unterm Arm“ Richtung Schafhaus. Im Schatten einer uralten Linde breiteten wir unsere Yogamatten aus und genossen bei wohltuenden Asanas den Blick ins grüne Blätterdach oder in die herrliche Umgebung. In dieser besonderen Atmosphäre fällt es besonders leicht, den Alltag hinter sich zu lassen und bei sich ankommen. Mit etwas schnelleren Schritten und einem schönen Glücksgefühl traten wir in der Abenddämmerung unseren Rückweg an, um vor dem nächsten Regenschauer wieder zuhause zu sein. Vielen Dank Anja für dieses außergewöhnliche Erlebnis.