Edle Tropfen auf dem höchsten Weinberg Württembergs

Die Limburg, der Hausberg der Weilheimer, war heute das Ziel der „Stürmischen“ aus Bissingen und Nabern. Na ja, nicht ganz…

Steil ging es bergauf, die ersten Meter. Zum Glück bogen wir zum Naturlehrpfad links ab und umrundeten die Limburg auf idyllischen Wegen. Natürlich ging es auch bergauf, doch die beeindruckende Landschaft, das gute Wetter und die wichtigen Gespräche ließen den Anstieg vergessen. Was für ein Traum! Mitten in den Weinbergen vor der eigenen Haustüre! Ein idealer Platz für unsere Pause. Wir alle staunten nicht schlecht, als unsere Wanderführerin Kornelia ihren Rucksack auspackte: Edle Tropfen, Käse und Gebäck! Die Stimmung war perfekt, die Aussicht auch, warum sollte man jetzt noch auf den Gipfel wandern? Entspannt ging es weiter, noch einen letzten Blick auf den Gipfel, bevor es bergab in Richtung Startpunkt ging. Mit der obligatorischen Einkehr im Café ließen wir den sonnigen, entspannten und interessanten Nachmittag ausklingen.

Vielen lieben Dank an Kornelia für die tolle Wanderung und die edlen Tropfen!

Wir freuen uns schon heute auf den 14. Juli, wenn uns Erika auf ihre Wiese und einem kleinen Spaziergang zum “Haus der Schwester Rosa” (Haus Bergfried) einlädt.

Chillen und Grillen – ein perfektes Wochenende!

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehm warmen Temperaturen traf sich die Bissinger Familiengruppe 3.0 des Schwäbischen Albvereins am 30. Mai 2026 auf einem Wiesenstück zu einem gemeinsamen Wochenende unter freiem Himmel.
Schon am Nachmittag herrschte reges Treiben auf der Wiese. Während die Familien ihre Zelte aufbauten und sich einrichteten, blieb genügend Zeit für Begegnungen und Gespräche. Über der grünen Wiese lag die warme Sommersonne, und die Vorfreude auf die bevorstehenden Aktivitäten war vor allem bei den Jüngeren deutlich spürbar.
Nach einem gemeinsamen Angrillen mit Stockbrot begann für die Kinder ein spannendes Abenteuer. Alle gemeinsam suchten sie nach einer Schatzkarte, die allerdings nur den Weg zur nächsten Schatzkarte anzeigte. Mit wachsamen Blicken wurden Wege erkundet, Hinweise entdeckt und insgesamt fünf Schatzkarten gefunden. Gemeinsam berieten die jungen Schatzsucher über die richtigen Laufrichtungen, bis schließlich die letzte Karte das Versteck des Schatzes offenbarte. Dieser wurde dann auch erfolgreich gefunden und sein Inhalt wurde zusammen verspeist.
Am Abend versammelten sich alle rund um die Feuerstelle zum gemeinsamen Grillen. Der Duft von heißen Würstchen und würzigem Grillkäse zog über die Wiese, während die Familien den Tag in geselliger Runde ausklingen ließen. Als die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwand und die ersten langen Schatten über das Gras wanderten, suchten sich alle ein Plätzchen rund um das wärmende Lagerfeuer.
Rasch entstand die besondere Atmosphäre, die nur ein Lagerfeuer schaffen kann. Die Flammen knisterten leise, Funken stiegen in den Abendhimmel auf, und selbst die Kinder genossen die gesellige Runde, in der viel erzählt und gelacht wurde.
Lang nach dem Einbruch der Dunkelheit legte sich Ruhe über den Platz. Die Zelte standen verstreut auf der Wiese, während über ihnen nach und nach die Sterne sichtbar wurden. Für viele Kinder war die Nacht im Zelt ein besonderes Erlebnis – begleitet von den Geräuschen der Natur und dem Gefühl, mitten im Freien zu übernachten.
Am nächsten Morgen weckte die Sonne die ersten Teilnehmer und nach und nach füllte sich die Wiese wieder mit Leben. Beim gemeinsamen Frühstück unter freiem Himmel wurden die Erlebnisse des Vortages noch einmal lebhaft ausgetauscht. Frischer Kaffee, gute Gespräche und die entspannte Atmosphäre sorgten für einen gelungenen Abschluss.
So endete eine abwechslungsreiche Aktion, die von Gemeinschaft, Naturerlebnissen und vielen schönen Momenten geprägt war. Die Familiengruppe 3.0 blickt auf ein rundum gelungenes Wochenende zurück.
Wir danken Familie Blind für das zur Verfügung stellen der Wiese und die tolle Organisation!

Mai-RollaTour im Hochsommer 

Wohin fährt man mit Senioren bei hochsommerlichen Temperaturen? Zum Baden? – lieber nicht!  Aber beim Baden zuschauen, das wär´s doch, also ab nach Beuren ins Restaurant “Friedrichs” im Thermalbad. Zuvor aber erst ein kleiner Spaziergang über den Beurener Friedhof. Unter großen Bäumen war es wunderschön und es gab viele lauschige Plätzchen mit Bänken zum Sitzen. Der Aufenthalt dort hätte sicher länger andauern dürfen, aber, man war ja im Café angemeldet. Der neue Genussmarkt vor dem Bad machte auch neugierig – das schauen wir uns später noch an. Erst mal war (Eis-)Kaffee, Eisschokolade, Eis, Kuchen und kühle Getränke angesagt. Alles schmeckte wunderbar und die Wassergymnastik der Badenden bot zusätzliche Unterhaltung. Zwei Mutige erkundeten dann noch den neuen Genussmarkt – ein Selbstbedienungsgeschäft, in dem es Lebensmittel, Geschenkartikel und Spirituosen aus der Region fast rund um die Uhr zu kaufen gibt – wir haben eingekauft!! Die anderen haben derweil den vielen Gleitschirmfliegern am blauen Himmel über Beuren zugeschaut. Gut gelaunt und mit neuen Eindrücken wurden wir von Kurt wieder sicher nach Hause gebracht.

Die nächste RollaTour startet am 25. Juni um 14 Uhr.

ABSAGE – Wanderung Stauferland

Die Wanderung – Aussichtsreiche Wanderung im Herzen des Stauferlands: Spielburg, Hohenstaufen und Rechberg – muss angesichts der aktuellen Wettervorhersagen und der damit verbundenen erhöhten Gewittergefahr leider abgesagt werden.

Die Wanderung wird am 09. August 2026 nachgeholt!

 

Ein Kuchenbuffet unter freiem Himmel

Der orange farbige Pavillon ließ schon von weitem vermuten, dass beim Sattelbogen am Sonntag etwas ganz Besonderes geboten wurde. Egal aus welcher Himmelsrichtung die Wanderer und Fahrradfahrer kamen, Freude war in den Gesichtern zu erkennen. Wo gibt es denn so etwas! Natürlich nur bei den Wanderfreunden des Schwäbischen Albvereins Bissingen-Nabern. Das Angebot von Kaffee und Kuchen in freier Natur war heiß begehrt. Manche BesucherInnen legten ihre Walking- oder Wanderroute so, dass sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren: beim Kaffee und Kuchen to go am Sattelbogen. Der Albverein hat sich über die zahlreichen Gäste riesig gefreut, ob die „Üblichen Verdächtigen“ (Stammgäste), die Einheimischen, die Fremden, die zahlreichen Familien der Familiengruppe 3.0 und natürlich auch über alle anderen Familien. Es war ein herrlich entspannter Sonntag für Jung und Alt, bereichert mit leckerem Kuchen, gutem Wetter und vielen netten Gesprächen und Begegnungen.

Herzlichen Dank an die zahlreichen BesucherInnen, an die KuchenspenderInnen, den HelferInnen vor Ort und Familie Oelkrug für das logistische Management.

Wir freuen uns bereits auf nächstes Jahr, wenn es heißt: Kaffee und Kuchen to go am Sattelbogen – die Siebte!

Isch des da henda  Glems?

Das Arboretum und der Florian waren das Ziel bei der letzten Wanderung der Gruppe „Stürmischer Herbst“. Zuerst ging es gemütlich durch den Wald, weiter entlang von Obstwiesen und Weinbergen. Der Anstieg zum Florian wurde bestens gemeistert. Der überragende Ausblick lud nicht nur zum Staunen ein, es folgte ein „Was ist wo“? Kohlberg, Kappishäusern, die Kaiserberge, Metzingen, Achalm, Teck, Hohenneuffen, Glems, Fernsehturm und noch viel weitere Punkte in nah und fern wurden entdeckt. Nach dem Abstieg vom Florian ging es wieder durch den herrlichen Wald zum Arboretum. Die riesigen Mammutbäume waren wie immer ein besonderer Hingucker. Die letzten Meter bis zum Parkplatz waren dann ein entspanntes Wandern. Die „Stürmischen“ haben Wind und Wetter getrotzt und genossen wohlverdient bei Kaffee, Kuchen und netten Gesprächen den Abschluss einer kurzweiligen und interessanten Wanderung.

Herzlichen Dank an Brigitte und Renate, die diese Tour sorgfältig geplant haben, inclusiver Vorwanderung.

Wir freuen uns schon heute auf die nächste Wanderung am 09. Juni zum Naturlehrpfad um die Limburg in vertrauter Umgebung.

Gerne dürfen sich Interessierte der Gruppe anschließen. Auch Nichtmitglieder dürfen gerne mitwandern!

Walderlebnisse mit der Familiengruppe 3.0

Uns hat es am Sonntag bei bestem Wetter in den wunderbaren Frühlingswald an den Bürgerseen verschlagen. Gemeinsam erkundeten neun Familien den Walderlebenispfad, bei dem es so allerlei zu entdecken, erklettern und ausprobieren gab. So übten wir uns im Tierweitsprung – springst du so weit wie eine Maus, oder sogar so weit wie ein Reh? -, lernten, wie man die Höhe eines Baumes bestimmen kann, und kletterten auf allerlei Baumstämme, Tippis, Riesenameisen und was uns sonst noch so begegnete. Auch die einen oder anderen (Wald-)Schätze wurden geborgen. Die Kinder nahmen sich ausgiebig Zeit die verschiedenen Stationen zu erkunden, sodass die Zeit wie im Flug verging. Am Ufer der Bürgerseen konnten wir dann noch ein Meer voller Kaulquappen beobachten. Wer schafft es welche zu fangen? Ausdauernd wurde hier noch geplanscht, bevor am Ende alle großen und kleinen Füße die 3 km mit Bravour geschafft hatten!

Herzlichen Dank an Maria und Steffen Tippmann für die vielen Walderlebnisse!

 

Die Grafensteige rund um Bad Urach

Am vergangenen Sonntag nutzte eine große Gruppe Wanderer den herrlichen Sonnenschein, um die Grafensteige rund um Bad Urach zu erkunden.

Die Wanderung begann mit dem Aufstieg zu den Gütersteiner Wasserfällen. Dort rieselt das Wasser in feinen Schleiern über die bemoosten Tuffsteinterrassen direkt in das glasklare Becken. Ein erster Fotostopp war hier natürlich Pflicht.

Nach dem Aufstieg erreichten wir den Fohlenhof. Auf den weitläufigen Koppeln des Landesgestüts Marbach konnten wir die jungen Pferde unter der Frühlingssonne beobachten, bevor uns der Weg weiter zu den spektakulären Rutschenfelsen führte.

Der Blick von der schroffen Albkante hinab ins Tal ist jedes Mal aufs Neue atemberaubend. Über den Eppenzillfelsen schlängelt sich der Pfad weiter an der Kante entlang, wobei wir immer wieder die Aussicht auf die umliegenden Täler genossen. Nach einem steilen Ab- und Aufstieg erreichten wir die Ruine Hohenurach. Die mächtigen Mauern der einstigen Staatsfestung boten eine geschichtsträchtige Kulisse für den Blick hinunter auf die Kurstadt Bad Urach.

Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck kehrten wir zum Wanderparkplatz Maisental zurück. Bei der anschließenden Einkehr haben wir diesen wunderschönen Tag ausklingen lassen.

Herzlichen Dank an Ingrid und Sigrun für diese tolle Frühjahrswanderung!

Unbekanntes ganz nah 

Dass eine Steige in Kirchheim „mehr Prozent hat“ als a Stoig ufd Alb, das war den Wenigsten der Teilnehmerinnen bekannt. Ziel der ersten Wanderung der Gruppe „Stürmischer Herbst“ war der Norden von Kirchheim. Vom Ziegelwasen ging es entlang der Lindach, am alten Friedhof vorbei zum Burgtobel hoch. Ein Weg, den nur unsere Wanderführerin kannte. Oben angekommen, ging es am Waldheim mit Minigolfplatz vorbei zum Wasserturm. Auch hier gab es ein „Aha-Erlebnis“, als man vor dem 1961 erbauten, 32m hohen Wasserturm stand. Daneben ein Denkmal zum Andenken der Spätheimkehrer des 2. Weltkrieges und in unmittelbarer Nähe der Kirchheimer Waldkindergarten mit VfB-Fans (zumindest hing eine VfB-Waldkindi Fahne am Bauwagen). Der Waldweg führte uns entlang des Waldfriedhofes durch das Hohe Reisach bis zum Waldrand. Auf asphaltiertem Weg folgten wir der Auerbacher Steige, vorbei am Hundesportplatz steil bergab zum Haarletweg. Über die Kitteneshalde, der Teckbotenzustellbezirk unserer Wanderführerin, ging es zur wohlverdienten Kaffeepause. Gestärkt ging es zurück zum Ausgangspunkt am Ziegelwasen.

Es war eine mehr als interessante Rundwanderung, eine Wanderung in der Stadt, in der Natur, mit den unterschiedlichsten Wegen und natürlich mit einem herrlichen Ausblick auf den Albtrauf!

Herzlichen Dank an unsere Kornelia, dass wir wieder ein Stück Kirchheim näher kennenlernen durften. Danke an unsere zweite Wanderführerin Doris, die mit Kornelia vorab die Strecke erkundet hat.

Wir freuen uns auf unsere nächste Wanderung am 12. Mai zum Florian und Arboretum bei Grafenberg.

Erste Hilfe im Outdoorbereich

Am Samstag waren wir WanderführerInnen zum Outdoor 1. Hilfe Kurs in der Bissinger Eichhalde unterwegs. “Learning by Doing“ war die Devise und so packten wir erstmal allerlei Erste Hilfe Material in unsere Rucksäcke und dann gings auch schon los. Auf unserer Strecke fanden wir so manch leicht oder auch schwer Verletzten, der schnellstens versorgt werden musste. Es war erstmal herauszufinden, was passiert ist und wie am besten gehandelt wird. Das Wetter, das Gelände, die Netzverbindung und der angebliche Anfahrtsweg der professionellen Rettungskräfte versetzte die Helfenden dazu noch mehr unter Stress. Zuerst war das schauspielerische Können der einzelnen Teilnehmer gefragt, um die Notfallsituationen so real wie möglich erscheinen zu lassen. Die Helfenden mussten manchmal sehr kreative Ideen entwickeln, um die jeweilige Situationen zu meistern. Es war sehr interessant, die unterschiedlichen Rollen zu erleben – als Patient – als Helfer – als Leitstelle  oder nur als Beobachter. Von jeder Erfahrung konnte man profitieren. Frank und Monika Schober vom Roten Kreuz haben die Fälle mit uns reflektiert und uns viele Tipps gegeben. Die bunt gemischte Gruppe hat an diesem ereignisreichen Tag nicht nur sehr viel gelernt, sondern auch sehr viel gelacht.

Um die Mittagszeit gabs eine kurze Pause mit kalten Getränken und leckerer Pizza. Vielen Dank Björn, für die gute Versorgung und auch noch ein herzliches Dankeschön an den Schützenverein, der uns das Schützenhaus für diesen Kurs zur Verfügung gestellt hat.