Wenn früh am Morgen die „Bergsirene“ dröhnt…

Am Sonntag um 6:00 Uhr trafen sich 10 ausgeschlafene und motivierte Leute am Bissinger See zur mittlerweile schon traditionellen Frühwanderung.

Auch diesmal deutete wieder alles auf einen sehr heißen Tag hin.

Bei noch halbwegs angenehmen Temperaturen um die 25 Grad nahmen wir diesmal den direkten Weg zum Breitenstein.

Dort stießen noch 4 weitere hungrige Leute zu uns.

Nach ausgiebigem Genießen des Ausblicks in alle Richtungen gings weiter zum Auchtert hoch, dann rechts ab Richtung Randecker Maar – unser Ziel dieses Jahr war die Maarstube beim Hof Ziegelhütte.

Susanna und Keneth Stange machten extra für uns heute schon 2 ½ Stunden früher auf und verwöhnten uns im Schatten vom Nussbaum mit einem superleckeren Demeterfrühstück – fast alle Produkte stammten vom eigenen Hof: zahlreiche Käsesorten, Butter, Joghurt, Quark, Eier, Rauchfleisch, Obstsalat…. Nur die Brötchen und ein Teil vom Obst waren zugekauft.

Kälbchen und Hofhund genossen unsere Streicheleinheiten, eine Ziegenherde spazierte vorbei.

Viele von uns deckten sich im Hofladen gleich noch mit leckerem Käse ein.

Als wir uns wieder auf den Heimweg machten, hatten die Temperaturen die 30 Grad-Marke längst überschritten. Trotzdem beschlossen einige, durch den Bannwald nach Bissingen zurückzuwandern, die Übrigen ließen sich vom klimatisierten Omnibus nach Bissingen zurückbringen.

Es war wieder ein wunderschöner Start in den Tag.

Herzlichen Dank an Anne und Renate, die bereits 15-mal die jährliche Frühwanderung organisiert und durchgeführt haben.

Der Schwäbische Albverein hat einen neuen Präsidenten!

Die Mitglieder des Hauptausschusses des Schwäbischen Albvereins haben bei ihrer Sitzung in Sigmaringendorf am Samstag, 13. Juni, einen neuen Präsidenten gewählt. Thomas Keck, der bisher gemeinsam mit Regine Erb als Vizepräsident tätig war, übernimmt für die verbleibenden drei Jahre der Wahlperiode den Vorsitz des Vorstandsgremium. Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß war im Januar als Präsident zurückgetreten. Deshalb wurde die Nachwahl nötig.

Der 63-jährige Keck ist seit 1993 ehrenamtlich im Schwäbischen Albverein engagiert. Über 25 Jahre war er Vorsitzender der Ortsgruppe Betzingen. Von 2005 bis 2021 engagierte er sich zudem als Gauvorsitzender des Lichtenstein-Gaus. Seit 2017 bestimmte er die Geschicke des Gesamtvereins als Vizepräsident mit.

„Ich wünsche mir einen modernen und schlank aufgestellten Schwäbischen Albverein, in dem sich alle, die gerne Outdoor-Sport betreiben, denen unsere Natur und eine gute Gemeinschaft wichtig ist, wohl fühlen. Wir wollen noch offener sein gegenüber Neuem, gleichzeitig aber positive Traditionen weiterleben“, erklärt Thomas Keck. „Dafür möchte ich mich als Präsident des Schwäbischen Albvereins einsetzen.“ Er berichtet von der guten Zusammenarbeit im Vorstand, der seit etwa einem Jahr nach dem Ressortprinzip aufgestellt ist und damit die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt. Dies sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Als große Herausforderung sieht Keck den demographischen Wandel. Mitgliederzahlen gingen zurück, auch finanzielle Zuwendungen von staatlicher Seite seien weniger geworden. „Wir müssen den Verein konsolidieren. Das heißt aber nicht nur sparen, sondern vor allem auch Strukturen überarbeiten und Dinge vereinfachen.“ Als ein wichtiges Stück Zukunft für den Verein sieht Keck die Familien- und Jugendarbeit, die er weiter ausbauen möchte.

„Herzstück des Schwäbischen Albvereins ist das Ehrenamt“, betont Keck. Die vielen freiwillig Engagierten brächten ein enormes Know-How in den Bereichen Wandern und Outdoor-Sport, Wegearbeit, Naturschutz sowie schwäbischer Kultur mit. „Das müssen wir in der Gesellschaft sichtbarer machen“, betont Keck.

Mit der Wahl von Thomas Keck zum Präsidenten war auch das Amt eines der beiden Vizepräsidenten neu zu besetzen. Bei der Nachwahl setzte sich Claus Bayer gegen Steffen Kaltenmark-Theus aus Villingen-Schwenningen und Ulrich Löchner aus Leinfelden-Echterdingen durch.

Renate und Lothar Steegmaier, welche die Hauptversammlung am Sonntag, 14. Juni besucht haben, waren “von dem neuen Schwung” mehr als begeistert.

 

Edle Tropfen auf dem höchsten Weinberg Württembergs

Die Limburg, der Hausberg der Weilheimer, war heute das Ziel der „Stürmischen“ aus Bissingen und Nabern. Na ja, nicht ganz…

Steil ging es bergauf, die ersten Meter. Zum Glück bogen wir zum Naturlehrpfad links ab und umrundeten die Limburg auf idyllischen Wegen. Natürlich ging es auch bergauf, doch die beeindruckende Landschaft, das gute Wetter und die wichtigen Gespräche ließen den Anstieg vergessen. Was für ein Traum! Mitten in den Weinbergen vor der eigenen Haustüre! Ein idealer Platz für unsere Pause. Wir alle staunten nicht schlecht, als unsere Wanderführerin Kornelia ihren Rucksack auspackte: Edle Tropfen, Käse und Gebäck! Die Stimmung war perfekt, die Aussicht auch, warum sollte man jetzt noch auf den Gipfel wandern? Entspannt ging es weiter, noch einen letzten Blick auf den Gipfel, bevor es bergab in Richtung Startpunkt ging. Mit der obligatorischen Einkehr im Café ließen wir den sonnigen, entspannten und interessanten Nachmittag ausklingen.

Vielen lieben Dank an Kornelia für die tolle Wanderung und die edlen Tropfen!

Wir freuen uns schon heute auf den 14. Juli, wenn uns Erika auf ihre Wiese und einem kleinen Spaziergang zum “Haus der Schwester Rosa” (Haus Bergfried) einlädt.

Chillen und Grillen – ein perfektes Wochenende!

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehm warmen Temperaturen traf sich die Bissinger Familiengruppe 3.0 des Schwäbischen Albvereins am 30. Mai 2026 auf einem Wiesenstück zu einem gemeinsamen Wochenende unter freiem Himmel.
Schon am Nachmittag herrschte reges Treiben auf der Wiese. Während die Familien ihre Zelte aufbauten und sich einrichteten, blieb genügend Zeit für Begegnungen und Gespräche. Über der grünen Wiese lag die warme Sommersonne, und die Vorfreude auf die bevorstehenden Aktivitäten war vor allem bei den Jüngeren deutlich spürbar.
Nach einem gemeinsamen Angrillen mit Stockbrot begann für die Kinder ein spannendes Abenteuer. Alle gemeinsam suchten sie nach einer Schatzkarte, die allerdings nur den Weg zur nächsten Schatzkarte anzeigte. Mit wachsamen Blicken wurden Wege erkundet, Hinweise entdeckt und insgesamt fünf Schatzkarten gefunden. Gemeinsam berieten die jungen Schatzsucher über die richtigen Laufrichtungen, bis schließlich die letzte Karte das Versteck des Schatzes offenbarte. Dieser wurde dann auch erfolgreich gefunden und sein Inhalt wurde zusammen verspeist.
Am Abend versammelten sich alle rund um die Feuerstelle zum gemeinsamen Grillen. Der Duft von heißen Würstchen und würzigem Grillkäse zog über die Wiese, während die Familien den Tag in geselliger Runde ausklingen ließen. Als die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwand und die ersten langen Schatten über das Gras wanderten, suchten sich alle ein Plätzchen rund um das wärmende Lagerfeuer.
Rasch entstand die besondere Atmosphäre, die nur ein Lagerfeuer schaffen kann. Die Flammen knisterten leise, Funken stiegen in den Abendhimmel auf, und selbst die Kinder genossen die gesellige Runde, in der viel erzählt und gelacht wurde.
Lang nach dem Einbruch der Dunkelheit legte sich Ruhe über den Platz. Die Zelte standen verstreut auf der Wiese, während über ihnen nach und nach die Sterne sichtbar wurden. Für viele Kinder war die Nacht im Zelt ein besonderes Erlebnis – begleitet von den Geräuschen der Natur und dem Gefühl, mitten im Freien zu übernachten.
Am nächsten Morgen weckte die Sonne die ersten Teilnehmer und nach und nach füllte sich die Wiese wieder mit Leben. Beim gemeinsamen Frühstück unter freiem Himmel wurden die Erlebnisse des Vortages noch einmal lebhaft ausgetauscht. Frischer Kaffee, gute Gespräche und die entspannte Atmosphäre sorgten für einen gelungenen Abschluss.
So endete eine abwechslungsreiche Aktion, die von Gemeinschaft, Naturerlebnissen und vielen schönen Momenten geprägt war. Die Familiengruppe 3.0 blickt auf ein rundum gelungenes Wochenende zurück.
Wir danken Familie Blind für das zur Verfügung stellen der Wiese und die tolle Organisation!

Mai-RollaTour im Hochsommer 

Wohin fährt man mit Senioren bei hochsommerlichen Temperaturen? Zum Baden? – lieber nicht!  Aber beim Baden zuschauen, das wär´s doch, also ab nach Beuren ins Restaurant “Friedrichs” im Thermalbad. Zuvor aber erst ein kleiner Spaziergang über den Beurener Friedhof. Unter großen Bäumen war es wunderschön und es gab viele lauschige Plätzchen mit Bänken zum Sitzen. Der Aufenthalt dort hätte sicher länger andauern dürfen, aber, man war ja im Café angemeldet. Der neue Genussmarkt vor dem Bad machte auch neugierig – das schauen wir uns später noch an. Erst mal war (Eis-)Kaffee, Eisschokolade, Eis, Kuchen und kühle Getränke angesagt. Alles schmeckte wunderbar und die Wassergymnastik der Badenden bot zusätzliche Unterhaltung. Zwei Mutige erkundeten dann noch den neuen Genussmarkt – ein Selbstbedienungsgeschäft, in dem es Lebensmittel, Geschenkartikel und Spirituosen aus der Region fast rund um die Uhr zu kaufen gibt – wir haben eingekauft!! Die anderen haben derweil den vielen Gleitschirmfliegern am blauen Himmel über Beuren zugeschaut. Gut gelaunt und mit neuen Eindrücken wurden wir von Kurt wieder sicher nach Hause gebracht.

Die nächste RollaTour startet am 25. Juni um 14 Uhr.