Unbekanntes ganz nah 

Dass eine Steige in Kirchheim „mehr Prozent hat“ als a Stoig ufd Alb, das war den Wenigsten der Teilnehmerinnen bekannt. Ziel der ersten Wanderung der Gruppe „Stürmischer Herbst“ war der Norden von Kirchheim. Vom Ziegelwasen ging es entlang der Lindach, am alten Friedhof vorbei zum Burgtobel hoch. Ein Weg, den nur unsere Wanderführerin kannte. Oben angekommen, ging es am Waldheim mit Minigolfplatz vorbei zum Wasserturm. Auch hier gab es ein „Aha-Erlebnis“, als man vor dem 1961 erbauten, 32m hohen Wasserturm stand. Daneben ein Denkmal zum Andenken der Spätheimkehrer des 2. Weltkrieges und in unmittelbarer Nähe der Kirchheimer Waldkindergarten mit VfB-Fans (zumindest hing eine VfB-Waldkindi Fahne am Bauwagen). Der Waldweg führte uns entlang des Waldfriedhofes durch das Hohe Reisach bis zum Waldrand. Auf asphaltiertem Weg folgten wir der Auerbacher Steige, vorbei am Hundesportplatz steil bergab zum Haarletweg. Über die Kitteneshalde, der Teckbotenzustellbezirk unserer Wanderführerin, ging es zur wohlverdienten Kaffeepause. Gestärkt ging es zurück zum Ausgangspunkt am Ziegelwasen.

Es war eine mehr als interessante Rundwanderung, eine Wanderung in der Stadt, in der Natur, mit den unterschiedlichsten Wegen und natürlich mit einem herrlichen Ausblick auf den Albtrauf!

Herzlichen Dank an unsere Kornelia, dass wir wieder ein Stück Kirchheim näher kennenlernen durften. Danke an unsere zweite Wanderführerin Doris, die mit Kornelia vorab die Strecke erkundet hat.

Wir freuen uns auf unsere nächste Wanderung am 12. Mai zum Florian und Arboretum bei Grafenberg.

Erste Hilfe im Outdoorbereich

Am Samstag waren wir WanderführerInnen zum Outdoor 1. Hilfe Kurs in der Bissinger Eichhalde unterwegs. “Learning by Doing“ war die Devise und so packten wir erstmal allerlei Erste Hilfe Material in unsere Rucksäcke und dann gings auch schon los. Auf unserer Strecke fanden wir so manch leicht oder auch schwer Verletzten, der schnellstens versorgt werden musste. Es war erstmal herauszufinden, was passiert ist und wie am besten gehandelt wird. Das Wetter, das Gelände, die Netzverbindung und der angebliche Anfahrtsweg der professionellen Rettungskräfte versetzte die Helfenden dazu noch mehr unter Stress. Zuerst war das schauspielerische Können der einzelnen Teilnehmer gefragt, um die Notfallsituationen so real wie möglich erscheinen zu lassen. Die Helfenden mussten manchmal sehr kreative Ideen entwickeln, um die jeweilige Situationen zu meistern. Es war sehr interessant, die unterschiedlichen Rollen zu erleben – als Patient – als Helfer – als Leitstelle  oder nur als Beobachter. Von jeder Erfahrung konnte man profitieren. Frank und Monika Schober vom Roten Kreuz haben die Fälle mit uns reflektiert und uns viele Tipps gegeben. Die bunt gemischte Gruppe hat an diesem ereignisreichen Tag nicht nur sehr viel gelernt, sondern auch sehr viel gelacht.

Um die Mittagszeit gabs eine kurze Pause mit kalten Getränken und leckerer Pizza. Vielen Dank Björn, für die gute Versorgung und auch noch ein herzliches Dankeschön an den Schützenverein, der uns das Schützenhaus für diesen Kurs zur Verfügung gestellt hat.

Yoga in der Natur – FRÜHLING

Eine herrliche Frühlingskulisse – Vogelgezwitscher – Blütenduft – wärmende Sonnenstrahlen – das alles gab es am Donnerstag bei Yoga in der Natur!! Bei einer kleinen Abendrunde konnten alle ihren Alltag hinter sich lassen, bei sich Ankommen und Körper und Geist etwas Gutes tun. Die abwechslungsreichen Übungen an unterschiedlichen Orten haben den Körper gestärkt und gedehnt. Und bei einer Teemeditation zum Abschluss hat Anja unsere Sinne geschärft. Es war einfach richtig schön und tat so richtig gut.

Schönstes Frühlingswetter bei der RollaTour im April

Und schon wieder luden uns strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und blühende Bäume zu einer Ausfahrt ein. Das Ziel war dieses Mal die große Kreisstadt Nürtingen. Kurt machte auf der Hinfahrt einen kleinen Umweg über das Nürtinger Krankenhaus. Von dort hatten wir einen sehr schönen Blick ins Neckartal und dann ging es mitten hinein in die Innenstadt. Vom Schillerplatz spazierten wir durch die Fußgängerzone bis zur Stadtkirche St. Laurentius. „Dahinten bin ich vor -zig Jahren in die Gewerbeschule gegangen“, „hier war ich noch nie“, „da war früher ein Amt, in dem wir uns nach dem Krieg anmelden mussten, aber heute sieht alles ganz anders aus“, war an manch einer markanten Stelle zu hören. Das Ziel „Café Magnolia“ begeisterte alle, das Café selbst in einem alten Fachwerkhaus, die guten Kuchen/Torten und die Mischung aus Café und Blumenladen. Nach der Kaffeepause gingen wir frisch gestärkt zum Busbahnhof, wo Kurt bereits mit seinem Bus auf uns wartete. Zurück ging es über das Tiefenbachtal, vorbei an zwei blühenden Tulpenfeldern, die Teck sahen wir von beiden Seiten (eine noch schöner als die andere). Pünktlich waren wir dann voller neuer Eindrücke wieder zurück in Bissingen.

Die nächste RollaTour startet zur gewohnten Zeit am 28. Mai am See.

Wir sind in die Sommersaison gestartet!

Erfolgreich sind wir in die Sommersaison beim Wandertraining gestartet! Wir freuen uns auf weitere schöne Touren rund um Bissingen und ab und zu auf die Teck. NeueinsteigerInnen sind herzlich willkommen.

Treffpunkt ist wie immer am Holzhaus am Stuberweg in Bissingen (Ecke Weinbergstraße/Stuberweg) mittwochs um 18:30 Uhr. Wer vorab noch weitere Infos benötigt, darf sich gerne bei Ingrid Dochow, Tel. 07023-5377 oder Sigrun Schmid, Tel. 0162 9724250 oder wandertraining@sav-bissingen-nabern.de melden.

Wir freuen uns auf einen schönen Sommer!

Mit der Familiengruppe 3.0 zur Oster-Olympiade und zum Grillen am Reuschwald

Trotz einer eher winterlichen Wettervorhersage ließen sich zahlreiche Familien nicht abschrecken: 24 Familien mit fast 50 Kindern trafen sich am vergangenen Sonntag zur diesjährigen Oster-Olympiade der Familiengruppe 3.0.
Vom Gemeindehaus in Bissingen ging es zu Fuß los, um dem kleinen Hasen Stups bei seinem Training zum „echten“ Osterhasen zu helfen. Auf dem Weg warteten verschiedene fröhliche und spannende Aufgaben auf die Kinder, bei denen Geschick, Teamgeist und natürlich jede Menge Spaß gefragt waren.
Während es beim Start noch bewölkt war, zeigte sich pünktlich am Ziel die Sonne und sorgte für beste Stimmung am Spielplatz beim Reuschwald. Dort wartete zur Belohnung eine kleine Überraschung auf die erfolgreichen Helfer von Hase Stups. Beim anschließenden Grillen, Spielen und gemütlichen Beisammensein konnten alle den gelungenen Ausflug entspannt ausklingen lassen. Wir freuen uns schon jetzt auf unseren nächsten Ausflug am 26. April zum Walderlebnispfad an den Bürgerseen.

Herzlichen Dank an Familie Engelhard für die aufwändige Vorbereitung und alles was zu diesem besonderen Ausflug dazugehört.

Frühlingswanderung im Winterwonderland

Bei kühlen 2 Grad und Nebel haben sich am Sonntagmorgen zehn wetterresistente Wanderer und ein Hund zur Frühlingswanderung in Gutenberg in Richtung Donntal aufgemacht. Der Weg führte zunächst flach entlang des Donntalbachs im oberen Lenninger Tal, bevor der Anstieg Richtung Burgruine Sperberseck steiler wurde. Da unsere Stecke durch den Bannwald führte, wurde es teilweise sehr sportlich, es lagen etliche umgestürzte Bäume auf dem Weg. Weiter oben wurde der Nebel dichter, daher haben wir auf den Blick auf die Mauerreste der Burgruine verzichtet und sind direkt zum Burgbrunnen weitergewandert. Weiter ging es auf bequemen Wegen. Über eine verschneite Wiese und Waldwege erreichten wir den Römersteinturm bei Sonne und blauem Himmel.

Nach unserer Rast mit Vesper in der Schutzhütte bestiegen wir den Turm und wurden mit einem unerwarteten Weitblick, der leider nicht bis in die Alpen reichte, belohnt.

Auch beim Abstieg, der an den Fuchslöchern vorbei wieder ins Donntal führte, waren Wanderstöcke hilfreich. Der tauende Schnee machte den Weg teilweise rutschig. Der Weg durch den verwunschenen, der Natur überlassen Wald an einer der Lauterquellen entlang, hat uns dafür mehr als entschädigt. Unten angekommen machten wir noch einen Schwenk zu den Sinterterrassen am Donntalbach. Den letzten Schwenk machten wir in die Krone in Ochsenwang, wo wir im Warmen das leckere Essen in vollen Zügen genossen haben.

Fazit: Es war eine Frühlingswanderung mit ungewöhnlich hoher Schneedecke auf der Albhochfläche (Schneeschuhe wären angebracht gewesen), den unterschiedlichsten Wetterbedingungen und spannenden Pfaden auf die Alb!

Vielen Dank an Renate Schumacher, die auch bei suboptimalen Voraussetzungen mit uns diese Wanderung durchgeführt hat!

 

Schönstes Frühlingswetter bei der RollaTour im März

Wieder luden uns strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und früh blühende Bäume zum Spazierengehen ein. Passend zum Weltwasser-Tag am 22. März führte uns der Weg in Kirchheim ab der Kapelle am alten Friedhof auf einem asphaltierten Fuß- und Radweg an der Lindach entlang. Bei der Freihof-Schule bestaunten wir die Archimedische Schraube. Leider war niemand da, der sie bediente. Immer weiter ging es an der lustig vor sich hin plätschernden Lindach bis zum Hechtkopf. Dort fließen die Lindach aus dem Neidlinger Tal und die Lauter aus dem Lenninger Tal zusammen. Danach kommt ein altes Wehr und von da an war es nicht mehr weit bis zum Café Mayer in der Paradiesstraße. Leckere Kuchen standen für uns bereit. Gut gelaunt traten wir nach der Kaffeepause die Heimfahrt an. Kurt konnte uns sogar direkt vor dem Haus abholen.

Die nächste RollaTour startet zur gewohnten Zeit am 16. April am See.

 

Auf Rulamans Spuren

Zur Wanderung auf „Rulamans Spuren“ konnten sich trotz der nicht so vielversprechenden Wettervorhersage neun Wanderinnen und doch immerhin vier Wanderer aufmachen. Start der hochmotivierten Gruppe war am Wanderparkplatz Hohen Wittlingen, den trotz widersprüchlicher Anweisungen der Navigationssysteme auch alle Fahrer souverän fanden. Los ging es dann auch gleich mit dem Abstieg in die wildromantische Wolfsschlucht, welche trotz des Regens der vergangenen Tage noch einigermaßen sicher zu bewältigen war. Unter dem Eindruck der naturbelassenen und verwilderten Schlucht konnte man sich leicht vorstellen, wie der Autor David Friedrich Weinland 1878 zu seinem berühmten Jugendroman „Rulaman“ inspiriert wurde. Im Verlauf der Schlucht gaben dann auch unterschiedliche Informationstafeln Auskunft über die Besiedlung und Entwicklung des Ermstal. Angekommen im Tal ging es erstmal entlang der Bundestraße (der Wanderweg fiel einem Windbruch zum Opfer) nach Georgenau und von dort über die Erms zur anderen Talseite. Gut gelaunt mussten dann die ersten Höhenmeter zum Fischerbrunnen und Sirchinger Wasserfall bewältigt werden. Dort gab es vor dem nächsten Anstieg zur Ruine Blankenhorn eine kleine Pause, bei der im Brunnenteich Feuersalamander Larven beobachtet werden konnten. Von der Ruine Blankenhorn gings weiter bis zum Schlupffelsen und von dort abermals hinab ins Tal. Auf dem Weg durchs Biosphären Kerngebiet konnte eindrucksvoll die Auswirkung des Eschentriebsterbens beobachtet werden. Verursacht durch einen aus Asien eingeschleppten Pilz, dem wohl der überwiegende Teil unserer heimischen Eschen zum Opfer fallen wird. Wieder unten im Tal ging es abermals auf die andere Talseite und auch wieder bergan bis zum Rabenfels, wo unter der imposanten Gesteinsformation eine weitere Pause eingelegt wurde. Gestärkt machten wir uns auf halber Höhe auf den Weg zur Ruine Baldeck, welche selbstverständlich intensiv in Augenschein genommen wurde und einen beeindruckenden Ausblick ins Ermstal gewährt. Zur Burgruine Hohen Wittlingen ging es dann endlich „ebba omme“ und angekommen war die Besteigung des Turms dann Ehrensache. Beim Abstieg von der Burg schauten wir noch beim Wohnzimmer Rulamans, der Tulka Höhle (Schillerhöhle) vorbei, eine Begehung war allerdings zu dieser Jahreszeit wegen des Fledermausschutzes nicht möglich.
Alles in allem eine gelungene Wanderung bei nicht allerbestem Wetter, mit vielen Eindrücken und Informationen, welche mit der Schlusseinkehr einen verdienten Abschluss fand.

Vielen Dank an Helmut, der diese Tour organisiert und durchgeführt hat!

Alte Schule – Lehmhaus – Farrenstall

Für Bürgermeister Jens Fritz war es eine Premiere, Gabi Goebel ist schon seit über 20 Jahren bei der im zweijährigen Turnus stattfindenden Schnuppertour vorne dran dabei. Am vergangenen Sonntag fanden sich 33 NeubürgerInnen und Interessierte vor dem Rathaus ein, um sich über Gegenwärtiges und Vergangenes informieren zu lassen. Jens Fritz und Gabi Goebel spielten sich die Themen wie ein eingespieltes Team zu und so war für alle etwas geboten. Das Highlight der diesjährigen Tour war ganz sicher der Besuch in den denkmalgerecht renovierten Gasträumen im Lamm. Da wurden Erinnerungen an gesellige Treffen und viele Nachsitzungen des Gemeinderates wach, andere staunten einfach über diese gelungene Sanierung des gesamten Anwesens. Was sich hinter den Bezeichnungen „Alte Schule“, „Lehmhaus“, oder „Farrenstall“ verbirgt, wurde ebenso erläutert wie manche Neuigkeit aus dem Rathaus über den Stand der derzeitigen Entwicklungen Bissingens. Bürgermeister Fritz lud unterwegs herzlich zur Einweihung des neugestalteten Sportgeländes am 25. April ein und auch zu der alljährlich stattfindenden Hocketse der Bissinger Vereine rund um die Kelter. Der Rundgang fand einen gelungenen Abschluss im Bisstro der Bissinger Schule bei Kaffee und Kuchen.

Wir vom Schwäbischen Albverein bedanken uns ganz herzlich bei unserem Bürgermeister Jens Fritz und unserer „Stadtführerin“ Gabi Goebel für ihr Engagement bei dieser Schnuppertour.