Zwischen Altstadt und S-Bahn

Dieses Mal war es keine Delegation aus Kopenhagen, auch keine aus Frankreich. Es waren 22 interessierte Albvereinler, die der Kirchheimer Stadtplaner Gernot Pohl zur Führung im neuen Steingauquartier begrüßen durfte. Beim Gang durch das sehr interessante, lange geplante und gut durchdachte neue Stadtviertel gab es viel zu erzählen, viel zu fragen und viel zu sehen. Viele verschiedene, spannende Bauprojekte wurden hier verwirklicht. Das Ganze ergibt ein sehr stimmiges Bild, wohnen nahe der Altstadt und nah am Bahnhof. Menschen mit kleinem und großem Geldbeutel wohnen in einem Quartier zusammen. Viele Ideen gegen Vereinzelung und gegen die zunehmende Einsamkeit in unserer Gesellschaft wurden hier umgesetzt. Ein überaus spannender Nachmittag mit vielen neuen Eindrücken, wie es keine der TeilnehmerInnen erwartet hätte.
Dies alles konnte man beim Abschluss im neuen Café Koselig mitten im Quartier nochmals Revue passieren lassen, natürlich bei leckerem Kaffee und Kuchen!

Vielen Dank an Heike, die diesen Ausflug organisiert und uns allen einen tollen Nachmittag beschert hat.

Eine kurzweilige Hauptversammlung mit einem „Mammutprogramm“

Bei der letzten Veranstaltung im Monat Februar stand ausnahmsweise nicht wandern auf dem Programm, die Ortsgruppe Bissingen-Nabern des Schwäbischen Albvereins lud zur Jahreshauptversammlung ein. Viele Mitglieder sind dieser Einladung gefolgt und erlebten eine kurzweilige, offene und familiäre Veranstaltung.

Carola Bazle, die Sprecherin des Vorstandsteams, freute sich über ein volles Haus, welches ja das Interesse am Verein bestätigt. Zu Beginn ihres Berichtes erinnerte Carola Bazle an die neun verstorbenen Mitglieder seit der letzten Hauptversammlung im Februar 2025. Die verstorbenen Mitglieder waren zwischen 20 und 76 Jahren Mitglied in der Ortsgruppe Bissingen-Nabern.

Carola Bazle berichtete von Themen, mit denen der Ausschuss immer wieder beschäftigt war. So auch das Thema Wege. Björn Haigis besuchte eine Fortbildung des Hauptvereins, bei der es um die Pflege der Wanderwege ging. Die Ortsgruppe hat inzwischen schon Wegepaten gefunden und möchte so das neue Wegekonzept zeitnah umsetzen. Die Veranstaltung „Kaffee und Kuchen to go am Sattelbogen“ fand in Kombination mit dem Familien-Aktionstag statt. Die Familiengruppe 3.0 hat dazu eine Familienwanderung mit Kugelspaß zum Sattelbogen angeboten. Gemeinsam mit vielen Gästen konnte man das Kuchenbuffet unter freiem Himmel bei bestem Wetter genießen. Bei der Kelterhocketse am ersten Septemberwochenende ist man mittlerweile ein eingespieltes Team, ungefähr fünfzig HelferInnen unterstützen diese Traditionsveranstaltung. Kräftig aufgelesen und gepresst wurde bei der Apfelsaftaktion in Kooperation mit den Bissinger Kindergärten. Selbstverständlich gehörten die Ochsenwanger dazu. Über eine besondere Anfrage freuten sich die Wanderfreunde. Der SWR hatte sich bei Renate Steegmaier gemeldet und so wurden wir Teil der Landesschau. Zwei Wanderführerinnen der Ortsgruppe haben sich letztes Jahr zur zertifizierten Wanderführerin ausbilden lassen. Mit der angebotenen sportlichen Viertageswanderung auf dem Albsteig im Schwarzwald konnten Sylvia Rauch und Andrée Pillon-Watterott ihr Erlerntes erfolgreich in der Praxis anwenden.

Auch im neuen Wanderjahr unterstützt die Ortsgruppe die Fortbildung der Wanderführer. Zwei Papas der Familiengruppe 3.0 werden an einem Lehrgang zum naturpädagogischen Kindergruppenleiter teilnehmen, für die WanderführerInnen der Ortsgruppe wird ein 1. Hilfe Outdoorkurs angeboten.

So positiv wie der Bericht von Carola Bazle war auch der Bericht der Rechnerin Ulrike Baur. Seit einem Jahr im Amt und alles in bester Ordnung. So stand einer Entlastung durch die Kassenprüfer nichts im Wege. Renate Steegmaier als Leiterin der Geschäftsstelle berichtete von den „üblichen“ Arbeiten eines Sekretariats, welches das „Blättle schreiben“ einen großen Stellenwert einnimmt. In ihrer Funktion als Wanderwartin gab es Zahlen und Fakten: 2025 waren 1.300 Personen (darunter 162 Kinder) zwischen U3 und Ü90, bei insgesamt 100 Wanderungen und Ausflügen unterwegs. Der herzliche Dank an die 36 WanderführerInnen, die insgesamt über 800 Stunden in die Planung, Organisation und Durchführung investiert haben, ist selbstredend. Bei so viel Engagement ist es nicht verwunderlich, dass bei der Ortsgruppe die Mitgliederzahl konstant bleibt, so der Mitgliederbeauftragte Edwin Angeli. Kornelia Waimer von der Gruppe Stürmischer Herbst berichtete ebenso wie Gabi Goebel von der Gruppe RollaTour von der Begeisterung der TeilnehmerInnen, welche die Angebote für die Älteren gerne annehmen. Die Gruppe Wandertraining ist nach wie vor wöchentlich unterwegs, so die Leiterin Ingrid Dochow. Tatjana Spaeth, Internetfachwartin im Verein, brauchte nicht viel über ihre Arbeit erzählen, die mediale Unterstützung während der Versammlung erklärte Vieles. Miriam Oesterle, Familienfachwartin – ein sperriger Name für eine quirlige Gruppe – gab einen kurzen Einblick in die Familiengruppe 3.0. Vom „extra gecharterten öffentlichen Bus“ nach Ochsenwang zum Drachensteigen lassen, einer Ostereiwanderung und noch vielen weiteren Wanderungen berichtete Miriam Oesterle in begeisterter Weise. Dass das nicht von ungefähr kam, zeigte das Kurzvideo von der Rathauseinweihung 2003 mit einem Rathausrap. Schon damals war Miri in der Kindergruppe Albfüchse aktiv!

Der nächste Programmpunkt Wahlen wurde schnell abgehandelt, folgende Ämter standen zur Wahl: Wahl des Vorstandsteams, Carola Bazle, Anne Link und Björn Haigis wurden als Vorstandsteam wieder gewählt, ebenso Anne Link als Schriftführerin, Renate Steegmaier als Wanderwartin und Leiterin der Geschäftsstelle, Miriam Oesterle als Familienwartin, Sigrun Schmid und Katja Gall als Beisitzerinnen im Ausschuss und Margret Schäfer-Fiala als Kassenprüferin. Kassenprüfer Björn-Oliver Wirth gab sein Amt nach 12 Jahren ab, David Kirchner aus der Familiengruppe 3.0 stellte sich zur Wahl und wurde von den Mitgliedern einstimmig gewählt. Für ihre achtjährige Zeit als Beisitzerin im Ausschuss wurde Ingrid Dochow mit einem frühlingshaften Blumengruß verabschiedet.

Insgesamt 26 Jubilare standen auf der Ehrungsliste, 11 Jubilaren konnten Carola Bazle und Anne Link die Urkunden mit Jubiläumsnadeln und den persönlichen Geschenken am Abend überreichen. Die Vereinszugehörigkeit reicht von 25 bis 70 Jahren.

Nach einer kleinen Verschnaufpause konnte man in der „Diashow“ mit eigenen Augen sehen, was die vielen Ehrenamtlichen im Wanderjahr 2025 alles geleistet haben. Wunderschöne Ausflüge, Wanderungen und Veranstaltungen und das alles bestens zusammengestellt von unserer Internetfachwartin Tatjana Spaeth.

Die Hauptversammlung war alles andere als eine „trockene Veranstaltung“ mit Berichten und Zahlen, es war ein fröhlicher und ungezwungener Abend der Albvereinsfamilie.

Kaiserwetter bei der RollaTour im Februar

Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und gut gelaunte und zum Spazierengehen motivierte TeilnehmerInnen – so stellt frau sich das vor, wenn sie eine Tour vorbereitet. Noch besser geht es eigentlich nicht. Der Ausflug nach Aichelberg war wunderschön. Der Bus brachte uns den Berg hinauf zum oberen Ende der alten Steige. Belohnt wurden wir mit einem weiten Blick ins Land. Dann ging es nur noch bergab, die Rollatoren brauchten gute Bremsen. Vorbei an der im Jahr 1883 anlässlich des 400. Geburtstags von Martin Luther gepflanzten Eiche und einer Gruhbank ging es zum Einkehrschwung im Café Mayer zu Kaffee und Kuchen. Gesungen haben wir leider nicht, aber das machen wir vielleicht beim nächsten Mal.

Bitte beachten: die nächste RollaTour startet am Donnerstag, 19. März, 14 Uhr, am See

Alb-Panorama, Lagerfeuer und edle Rösser

Unser Ausflug nach Gomadingen war eine perfekte Kombination aus winterlicher Natur, gemütlicher Gemeinschaft und faszinierenden Einblicken in die regionale Tradition. Trotz einiger krankheitsbedingter Absagen starteten wir als motivierte Sechser-Gruppe in einen herrlichen Tag.

Vormittag: Gipfelglück auf dem „hochgehsprudelt“

Vom Wanderparkplatz Braikestal aus nahmen wir den zertifizierten Premiumwanderweg „hochgehsprudelt“ in Angriff. Die rund 9,5 Kilometerlange Strecke führte uns durch die typische Landschaft der Schwäbischen Alb mit ihren Wacholderheiden und Waldwegen. Die 270 Höhenmeter meisterten wir mit Bravour, und die Belohnung folgte auf dem Gipfel: Vom Sternbergturm aus hatten wir eine so klare Aussicht, dass uns das Panorama förmlich zu Füßen lag.

Winterliche Mittagspause am Feuer

Bei unserer Mittagspause am Wanderheim Sternberg wartete ein besonderes Highlight auf uns. Dort wird im Winter ein Lagerfeuer für die Wanderer befeuert – eine wirklich nette Idee! Während manche draußen Würstchen oder Äpfel grillten bzw. brieten, war es für andere drinnen bei einer Gulaschsuppe angenehmer. Mit anderen Worten: Es war für alle etwas dabei.

Beim Abstieg zum Wanderparkplatz musste man stellenweise vorsichtig sein, da es zwischendurch doch etwas rutschig war.

Nachmittag: Zu Gast im Haupt- und Landesgestüt Marbach

Nach einer fünfminütigen Fahrt kamen wir am Haupt- und Landesgestüt Marbach an. Dort stießen zwei weitere Teilnehmer/-innen zu uns.

Gemeinsam besuchten wir das Gestüt, wo uns eine äußerst versierte Führerin erwartete. Mit ihrer begeisternden Art machte sie den Rundgang selbst für diejenigen zu einem Erlebnis, die bisher weniger Berührungspunkte mit Pferden hatten.

Von edlen Arabern und Schwarzwälder Charme

Besonders beeindruckt hat uns die Vielfalt der Rassen: Von den eleganten Arabern über die traditionsreichen Altwürttemberger bis hin zu den Schwarzwälder Kaltblütern, die mit ihren kräftigen Staturen und ihren prachtvollen, hellen Mähnen alle Blicke auf sich zogen. Zu erfahren, mit wie viel Erfolg das Gestüt manche zum Teil vom Aussterben bedrohten Rassen rettet, gab dem Besuch eine ganz besondere Tiefe.

Fazit

Ob der weite Blick vom Turm, das wärmende Lagerfeuer oder das Schnauben der Pferde – dieser Tag bot alles, was das Herz begehrt. Ein herzliches Dankeschön an Sylvia für die tolle Vorbereitung, und an alle, die dabei waren! Den Daheimgebliebenen wünschen wir gute Besserung.

 

Spannendes und nachdenkliches beim Ausflug „Villa Lindenhof“

Bei winterlichen Temperaturen machten sich am vergangenen Sonntag zwölf Interessierte auf, um den „Ort der Sommerfrische vor den Toren Ulms“ zu erkunden.

Herrlingen, ein Ortsteil von Blaustein und heute eher ein „bescheidenes Örtchen“, war für so manchen Industriellen um ca. 1900 der ideale Ort, seinen Sommersitz dorthin zu verlegen. So auch der Industrielle Max Robert Wieland. Wieland beauftragte den bekannten Architekten Richard Riemerschmid aus München, ein „Ferienhaus“ im beschaulichen Herrlingen zu bauen. Ganz nach den Wünschen des Bauherrn wurde die Villa Lindenhof mit einem großen Park zum Lustwandeln, einem Torhaus, einer Kegelbahn und vielen weiteren Details erbaut. Und da Max Wieland wohl eine empfindliche Nase hatte, gab es für die Küche einen extra Anbau. Das Innere der Villa ließ das Herz der TeilnehmerInnen höher schlagen. Der noch zum Teil original erhaltene Linoleumboden, die Steinsäulen, die hölzernen Decken, die handschmeichelnden Handläufe – alles handwerkliche Meisterleistungen. Doch nicht nur Industrielle ließen sich in Herrlingen nieder, auch einige sozial engagierte Frauen und Männer fanden in Herrlingen ein vorübergehendes Zuhause. Anna Essinger, eine Reformpädagogin, gründete 1926 ein Landschulheim, Claire Weimersheimer ein Kinderheim für verhaltensgestörte und schwer erziehbare Kinder und die jüdische Käthe Humburg gründete das Waldheim ebenfalls als Kinderheim. Ein Novum in der damaligen Zeit, leider ging es mit Beginn der Naziherrschaft in eine andere Richtung. Flucht und Tod bestimmte von nun an das Leben im Ort der Sommerfrische. Im Gebäude der ehemaligen Kegelbahn ist heute das Museum Lebenslinien untergebracht. Es zeigt die Biografien, das Leben und das Wirken der zehn Persönlichkeiten von Herrlingen. Auch Erwin Rommel, der mit seiner Familie für ein paar Jahre in Herrlingen lebte, ist unter den 10 Persönlichkeiten.

Die kleine Wanderung im Anschluss an die beiden Führungen war genau richtig, um das Gehörte und Gesehene zu verarbeiten. Mit einem kurzen Blick in die St. Andreas Kirche verabschiedeten wir uns von Herrlingen und genossen in Lautern im Lamm das leckere Essen.

RollaTour im Januar

„Bei so einem Wetter jagt man eigentlich keinen Hund vor die Tür“, dieser Gedanke war am letzten Donnerstag im Januar sehr präsent. Schnee- und Eisreste am Straßenrand und von oben gab es erneut Schnee, Regen und Nebel. Aber: der Termin steht, die Tische im Café sind reserviert und der Bus samt Fahrer steht bereit – wir machen das Beste daraus. Weitsichtig wurde das Lokal – Ochsenbeck in Owen – so ausgesucht, dass der Bus direkt vor dem Haus anhalten und uns aus- bzw wieder einsteigen lassen kann – den Spaziergang verschieben wir einfach. Die zwanzig TeilnehmerInnen der Ausfahrt genossen Torten, Kuchen, Kaffee und die angenehme Atmosphäre im Café. Schnell ging der Nachmittag vorüber und Kurt brachte uns wieder sicher nach Hause (immerhin, kleine Spaziergänge zur und von der Bushaltestelle haben wir gemacht).

Der Termin der nächsten Ausfahrt steht bereits fest: Donnerstag, 26. Februar, 14 Uhr – wir freuen uns!

Ein Winterausflug mit vielen Abenteuern

Am vergangenen Sonntag traf sich die Familiengruppe 3.0 zu einer Wanderung in Ochsenwang. Nachdem uns der Schnee für die ursprünglich geplante Schlittenfahrt fehlte, machten wir uns auf eine Erkundungstour rund um den Rauber. Vom Parkplatz aus ging es zunächst zur Diepoldsburg und über den steilen, steinigen Abenteuerweg weiter zum Rauber. Unterwegs gab es viele steile Stücke zu überwinden, die teilweise nur sitzend zu bewältigen waren. Am Rauber angekommen, hatten sich die großen und kleinen Wandersleute erst einmal eine Stärkung verdient. Schnell wurden die großen Laubhaufen, die noch vom Herbst dort lagen, als tolle Spielgelegenheit entdeckt. Weiter führte unsere Wanderung auf dem normalen Wanderweg zurück Richtung Diepoldsburg, wo wir nach kurzer Strecke schon eine Höhle entdecken konnten. Mit Taschenlampen ausgestattet gab es kein Halten mehr und die Höhle wurde im Nu beklettert und erkundet. Toll, dass alle Kinder sich bis ganz nach oben in der dunklen Höhle getraut haben!
Unser Weg führte uns weiter hinunter zur Raubersteig und zurück zum Engelhof. Dort kamen wir gerade rechtzeitig und konnten miterleben, wie die Alpakas gefüttert wurden. Ein letzter Abenteuerweg ließ alle ganz vergessen, dass der Weg zum Parkplatz zurück nochmal eine ordentliche Steigung mit sich brachte und so kamen alle durchgefroren, aber mit tollen Erinnerungen im Herzen, wohlbehalten am Auto an.

Ausstellungsbesuch in der Kreuzkirche Nürtingen

Es ist bereits Tradition, dass Renate Steegmaier gleich zu Jahresbeginn Kunstinteressierte einlädt. Der Titel der diesjährigen Ausstellung: „Heather Fazzino, Ulrike Langen und Christo – im spannungsvollen Dialog zwischen Struktur und Fläche, Urbanität und Emotion – eine Ausstellung über Transformation und Perspektive“ hat leider nur wenig Anklang bei den Bissingern gefunden. Dabei war es ein spannender Einblick in das Schaffen von KünsterlerInnen unterschiedlicher Generationen: Christo, Jahrgang 1934, Ulrike Langen, Jahrgang 1975 (?) und Heather Fazzino, Jahrgang 1990. Außer „Christo“ – hier fehlt übrigens der Name seiner Frau Jeanne-Claude, die wesentlich zum Erfolg des Künstlerpaares beigetragen hat – sind die Künstlerinnen wahrscheinlich nur in Fachkreisen ein Begriff. Unsere Führerin gehört zu den Kunstexperten und konnte uns Vieles zu den Biographien und den verschiedenen Mal- und Gestaltungstechniken erklären. Heutzutage werden immer häufiger auch Computer und moderne Materialien (Epoxidharz z. B.) in sehr aufwendigen Arbeitsprozessen eingesetzt. Beim einfachen Betrachten der Bilder ist das nicht ohne Weiteres erkennbar. Die Werke von Christo sind vermutlich (fast) allen ein Begriff. Bilder, u.a. von der Verhüllung des Reichstages in Berlin 1995, der 37-km langen Strecke mit orangefarbenen Fahnen durch den Central Park in New York und die Verhüllung des Triumphbogens in Paris 2022 – dazu die Erklärungen der Führerin zu den manchmal jahrzehntelangen Vorbereitungen, brachten uns die Künstler Christo und Jeanne-Claude sehr nahe. Als besonderes Schmankerl hatte die Führerin sogar ein Stück des Stoffes von der Aktion in Paris dabei. Alle BesucherInnen der Ausstellung dürfen sich Gedanken über ein Objekt machen (nicht von Christo), das verhüllt und nicht berührbar in der Mitte des Raumes steht – aufgelöst wird dieses Rätsel erst am Ende der Ausstellung.

Der Besuch eines Cafés nach dem Ausstellungsbesuch gehört traditionell dazu. Dort verkündete Renate „des machet mir nächschtes Johr wieder, des isch oifach toll, wenn ma Kunscht erklärt kriagt“. Darauf freuen wir uns schon heute und beim nächsten Mal sind hoffentlich wieder mehr Interessierte dabei, es lohnt sich auf jeden Fall.

Programmübersicht Februar 2026

01. Februar2026 Villa Lindenhof – Museum Lebenslinien
04. Februar2026 Wandertraining 15:00 Uhr am Holzhaus
11. Februar2026 Wandertraining 15:00 Uhr am Holzhaus
12. Februar 2026 Yoga in der Natur – Winter
15. Februar 2026 Brunnen und Pferde / Wanderung und Gestütsführung
18. Februar2026 Wandertraining 15:00 Uhr am Holzhaus
22. Februar2026 Auf den Spuren der Frühlingsboten mit der Familiengruppe 3.0
25. Februar2026 Wandertraining 15:00 Uhr am Holzhaus
26. Februar2026 Fahrt ins Blaue mit der Gruppe RollaTour
28. Februar 2026 Jahreshauptversammlung

„Was ist eigentlich RollaTour“?

Nachdem im letzten Mitteilungsblatt die Termine für die Seniorenangebote in Bissingen veröffentlicht wurden und nicht jede/jeder weiß, was sich hinter dem Begriff RollaTour verbirgt, stellen wir unsere Seniorengruppe RollaTour kurz vor.

Unsere Seniorengruppe „RollaTour“ (um die 20 Mitglieder) möchte älteren Menschen, die nicht mehr ganz so gut zu Fuß sind, die vielleicht einen oder zwei Stöcke oder einen Rollator zur Unterstützung brauchen und trotzdem raus aus der Stube und in die Natur wollen, ein Angebot machen. Eine kleine Ausfahrt ins Blaue mit dem Bus, ein kurzer Spaziergang, eine Einkehr in einem Gasthaus/einem Café, eine Geschichte zum Ziel der Ausfahrt oder passend zur Jahreszeit, sollen eine Auszeit aus dem Alltag sein. Es gibt noch einige wenige freie Plätze im Bus – deshalb: beim nächsten Mal (Donnerstag, 29. Jan., 14 Uhr)  einfach anmelden, mitfahren ……und dann immer wieder dabei sein.

Die Veranstaltungen finden einmal im Monat immer donnerstags statt.

Ansprechpartnerinnen sind Gabi Goebel, Tel. 07023-6374 und Hannelore Stiefelmeyer, Tel. 07023-3164.